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Aktivitäten

Die Aktionsebene stellt den proaktiven Ansatz von Leitbild Landschaft dar. Mit Bezugnahme auf Trends und Entwicklungschancen im Landschaftsraum werden Statements und Handlungsempfehlungen formuliert, welche den Landschaftsraum in seiner Qualität sichern, schützen und entwickeln sollen. Dabei wird der Fokus auf die Themenfelder Biodiversität, Grüne Infrastruktur, Landschaftsbild und Landschaftsgebundene Erholung gelegt. Diese Felder wurden im Zuge der Analyse als besonders wichtig im Hinblick auf die  Entwicklung einer zukunftsfähigen Landschaft in Zeiten der Biodiversitäts- und Klimakrise identifiziert.

Die Aktionen beinhalten eine Kurzzusammenfassung und konkrete Handlungsempfehlungen. Als Hilfestellung für die Umsetzung von Strategien und Rahmenprogrammen, wie die Biodiversitätsstrategie 2030+ und die Klimawandelanpassungsstrategie, in der Region werden konkrete Ziele aus den wichtigsten Strategiepapieren angeführt um die Maßnahmen zügig auf die Fläche zu bringen und sowohl lebenswerte als auch vielfältige Landschaftsräume in Österreich zu entwickeln.

Lenkung von Niederschlagswasser und Förderung des Wasserrückhalts
Zusammenfassung

Wirkung

ImEntsprechend Klagenfurterder FeldKlimaprognosen wurdensteigen vieleNiederschlagsmengen ehemalsinsgesamt landwirtschaftlichan, genutztejedoch Flächentreten mitsie Fichtenhäufiger aufgeforstet.in DieForm Gewöhnlichevon FichteStarkregenereignissen istauf. einViel FlachwurzlerNiederschlag in kurzer Zeit kann von den Böden nicht aufgenommen und kanngespeichert sichwerden und es kommt zu erhöhtem Oberflächenabfluss, welcher abgeschwemmte Bodenpartikel mitführt. Neben erosionsmindernden Maßnahmen in den zunehmend heißenWeingärten und trockenenAckerflächen Tallagenkönnen nichtdie gegenAbflüsse dasgezielt Klimadurch Abflussgräben gelenkt und denauch Borkenkäferbefallin behaupten.Regenwasserauffangbecken Beimoder Wiederaufforstennatürlichen istSenken es aus Gründen der Prävention (Borkenkäfer) und der Klimawandelanpassung ratsam, auf Mischwälder statt Monokulturengespeichert und auf heimische,diese standortsgetreueWeise Bäume,Schäden voran allem Stiel-Eiche, Hainbuche, Winter-LindeInfrastruktur und Berg-AhornBauwerken zuvermieden setzenwerden. (z.B.Abflussgräben keineund Douglasie, keine Fichte im Flachland). Die Betrachtung der bestehenden Mischwälder in der Region zeigt, dass sie sowohl resilienter gegenüber den neuen klimatischen BedingungenRegenrückhaltebecken sind alsbei entsprechend naturnaher Ausgestaltung, etwa durch begleitende Gehölzpflanzungen und Krautsäume, auch eine wesentlich höhere Artenvielfalt aufweisen als die Fichtenmonokulturen. Zusätzlich tragen derartig gestaltete Wälder mehr zur Hangstabilisierung bei.

 

Klaus Krainer von der ARGE Naturschutz über die Aufforstung mit standortgerechten Bäumen für die EntwicklungLebensraumvernetzung und für positive Beeinflussung des Mikroklimas von naturnäheren und klimafitten Waldbeständen: Bedeutung.

 


kommt ein Erklärvideo!!!

BiodiversitätKlimaschutz

 

 

KlimaschutzBiotopverbund

 

 

Leitbild Landschaft empfiehlt
  • Abflusswege und häufige Schadstellen aufzeigen und sammeln: Durch ein Screening und die Analyse von Schadereignissen wie Unterspülungen, Schäden am Straßen- und Wegenetz, Wassereintritte in Gebäude oder Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen, können stark gefährdete Bereiche erkannt und das Potential für eine Maßnahmenumsetzung abgeschätzt werden.
  • Abflussgräben sind im gesamten Landschaftsraum v.a. entlang von Fahrwegen zu finden, diese können eine Lenkung von auftretenden Hangwässern und Abflüssen erreichen. Klär- und Regenwasserrückhaltebecken wie etwa in Perchtoldsdorf, bergen Potential für Wasserrückhalt und Grundwasserneubildung, indem Niederschlagswasser länger auf der Fläche gehalten und langsam der Versickerung zugeführt werden. Durch die Erfassung der bestehenden Wasserrückhalteanlagen (Rückhaltebecken, Gräben, Senken, Teiche etc.) – die gesamte blaue Infrastruktur – kann das Wasserrückhaltepotential der Region abgebildet werden. Durch Verschneidung mit den Informationen aus der Schadereignisdokumentation (siehe oberer Punkt) können dringende Handlungsbereiche identifiziert und systematische Umsetzungsmaßnahmen wie etwa die Errichtung von Regenwassersammelbecken oder ergänzende Abflussgräben geplant werden.

  • Vor allem im Bereich von Weingärten hangparallel verlaufenden Weinzeilen und nicht begrünten Fahrgassen kommt es bei Starkregenereignissen häufig zu Abschwemmung von Boden auf Fahrwege und in Siedlungsgebiete. Neben den verursachten Schäden und Verschmutzung der Infrastruktur durch abgeschwemmte Bodenpartikel gehen dadurch auch wertvoller Humus und Nährstoffe verloren. Eine erosionsmindernde Bewirtschaftung im Wein- und Ackerbau bietet wichtige Lösungsansätze und erhöht den Wasser- und Nährstoffrückhalt auf der Fläche, hierzu zählen etwa der Erhalt einer geschlossenen Vegetationsdecken, das Mulchen mit organischen Abdeckmaterialien, eine Förderung der Gefügestabilität durch Humuszufuhr, schonende Bodenbearbeitung und langfristig die Anlage der Weinzeilen quer zur Fallrichtung des Hangs. 

  • Abflussgräben und Rückhaltebecken können bei einer ökologischen Ausgestaltung z.B. in Form von Gehölzpflanzungen, krautigen Säumen oder sonstigen Elementen kann ein zusätzliches Netz an Lebensräumen und Migrationskorridoren für Wildtiere geschaffen werden. 
Beitrag zur Biodiversitätsstrategie 2030+

10-Punkte Programm

Subziel

Beschreibung

1.3. VerbesserungWiederherstellung vonfür StatusBiodiversität und TrendsKlimaschutz vonbesonders Artenwichtiger und LebensräumenÖkosysteme

DieÖkologische NaturnäheLängs- und Quervernetzung der WaldökosystemeGewässerlebensräume istund insbesondereder immit Hinblickdiesen in ökologischer Beziehung stehenden terrestrischen Lebensräume sind auf ihreeiner BaumartenzusammensetzungStrecke analogvon zu1.000 allenkm potenziellLänge natürlichen Waldgesellschaften erhöht, unter Berücksichtigung des Klimawandels.erreicht.

ErhöhungÖkologische des Anteils naturnaher Wälder durch geeignete Wahl der Baumartenzusammensetzung

1. VerbesserungVernetzung von StatusGewässerlebensräume und Trends von Arten undterrestrischen Lebensräumen erreicht

Der Anteil von Wäldern mit heterogenen Altersstrukturen ist österreichweit erhöht.

Erhöhung Anteil Wälder mit heterogener Altersstruktur

1. Verbesserung von Status und Trends von Arten und Lebensräumen

In Wiederbewaldungen sind die für die jeweilige potenzielle natürliche Waldgesellschaft charakteristischen Hauptbaumarten vertreten.

Reional-typische Hauptbaumarten vertreten bei Wiederbewaldungen

1. Verbesserung von Status und Trends von Arten und Lebens-räumen

Die durchschnittliche Totholzmenge im Ertragswald bleibt mindestens stabil, wobei unter Berücksichtigung regionaler und struktureller Besonderheiten der jeweiligen Waldgesellschaften und der Notwendigkeit der Erhöhung des Totholzanteils in Regionen mit Minderausstattung, insbesondere eine Erhöhung der stärkeren Dimensionen (> 20 cm) sowie des Anteils stehenden und liegenden Totholzes erfolgt.

 

 

Ein den jeweiligen ökologischen Erfordernissen entsprechendes funktional gut vernetztes Netzwerk aus Altholzbeständen und Totholzinseln ist im Wirtschaftswald ausgebaut.

Netzwerk aus Altholzbeständen und Totholzinseln in Wirtschaftswald

Beitrag zur Klimawandelanpassungsstrategie

4.2 ForstwirtschaftKapitel

Anpassung der Baumarten- und Herkunftswahl (3.2.4.1)Aktivitätsfeld

ErhöhungZiel

der
Stabilität

4.12.1.2

Raumordnung

Schaffung und ReduzierungSicherung dervon AnfälligkeitHochwasserrückhalte- desund WaldökosystemsHochwasserabflussflächen gegenüberund Schadorganismen.klare ErhöhungRegelung dervon anWidmungsverboten dieund jeweils standörtlichen Verhältnisse angepassten Diversität auf allen Ebenen–beschränkungen (genetisch, artspezifisch, strukturell, Diversität der Lebensräume etc.).3.12.4.2)

 4.2.1.2

Forstwirtschaft

Bodenschonende Bewirtschaftung (3.2.4.2)

4.3

ErhaltungWasserhaushalt und Wasserwirtschaft

Nachhaltige Sicherung der physikalischenWasserressourcen als Lebensgrundlage und ökologischenLebensraum Funktionensowie Sicherung der Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser, der umweltgerechten Reinigung der Abwässer und Stärkung des Bodens,Schutzes insbesondereder Bevölkerung vor Naturgefahren unter veränderten klimatischen Bedingungen.

4.3.1.4

Wasserhaushalt und Wasserwirtschaft

Bewusster Umgang mit der Ressource Wasser (3.3.4.4)

4.3.1.8

Wasserhaushalt und Wasserwirtschaft

Adaptives Hochwasserrisikomanagement mit robusten Maßnahmen (3.3.4.8)

4.6.1.5

Bauen und Wohnen

Erhöhung des Wasserrückhalts (3.6.4.5)

4.7.1.2

Schutz vor Naturgefahren

Forcierung nachhaltiger Raumentwicklungsstrategien unter verstärkter Einbeziehung der Gefahrenzonenplanung und Risikodarstellung (3.7.3.2)

4.7.1.3

Schutz vor Naturgefahren

Forcierung des Wasserrückhaltens in der Fläche sowie der Reaktivierung von natürlichen Überschwemmungsflächen im Besonderen als WasserspeicherBeitrag zur Flächenvorsorge (3.7.3.3)

4.10.1.10

Ökosysteme und Nährstofflieferant.
Biodiversität

Schutz von Feuchtlebensräumen durch Sicherung der Qualität und Quantität des Grundwassers und durch Erhöhung der Wasserspeicher- und -rückhaltefähigkeit der Landschaften (3.10.4.10)

TrittsteinbiotopeGesamtplanung imund AgrarraumMaßnahmen Populationsöklogie und Biotopvernetzung
Zusammenfassung

Wirkung

Damit

Aufgrunddie Einzigartigkeit der DominanzThermenlinie immerals größererökologischer Monokulturen„Hot (Mais,Spot“ Weizen)zukünftig auferhalten werden kann kommt der Ertüchtigung von ökologischen Verbindungsfunktionen und die Stärkung des Populationsaustausches in Ost-West, Nord-Süd sowie zu den landwirtschaftlichVorposten genutzenpannonischer FlächenSteppenarten kommtim auchWienerwald derabhängen, kleinsten Biodiversitätsfläche eine großehohe Bedeutung zu. InDies Blühstreifengilt könneninsbesondere Vögelfür brütenden oderökologischen InsektenAustausch leben,von dieder wesentlicheThermenlinie Bestäubungsleistungenin erfüllendas Wiener Becken und Vögelnweiter in den Osten und SäugetierenSüdosten alsmit NahrungAnschluss dienen.an Heckenverwandte bietenPopulationen sichereder Rückzugsorteungarischen fürTiefebene, eineder Vielzahlheute vonweitestgehend Artenunmöglich (undgeworden fungierenist. zusätzlichEs alswäre wertvollewünschenswert, Windbrecher),wenn Bäumedahingehende könnenKonzepte, als Ansitze von Greifvögeln genutzt werden. Auch LackenPlanungen und SenkenUmsetzungsmaßnahmen ameinem AckerMasterplan oder Wegesrand ermöglichen die Entwicklung einer Vielzahl von Tierarten – vom Urzeitkrebs bis zum Grasfrosch. Alle dieser Maßnahmen fungieren als wertvolle Trittsteine beifolgen, der Migrationmit zwischendem verschiedenenBPWW, Lebensräumendem und ermöglichenLPV, den GenflussNaturparken zwischensowie sonstden isoliertenGemeinden Populationen.

erarbeitet bzw. akkordiert wird.

 

Hier kommt ein Erklärvideo!!! --> Klaus Krainer von der ARGE Naturschutz über den Wert von Kleinstbiotopen im Biotopverbund und als Lebensraum:

 

 

Biodiversität


 

Biotopverbund

 

 

Leitbild Landschaft empfiehlt
  • HeckenLetzte ausKorridore regionstypischenund Artenmögliche anlegen
bzw. Blühstreifenaktuell auszumindest regionstypischemteilweise Saatgut anlegen Waldränder strukturieren
PufferstreifenVerbindungsachsen an Bächen,der Gehölzegesamten für Beschattung Bestehende Feuchtflächen am AckerThermenlinie („Lacken“)inkl. belassen
Beitrag zur Biodiversitätsstrategie 2030+

10-Punkte Programm

Subziel

Beschreibung

1.            Verbesserung von StatusDurchlässe und TrendsBrücken vonüber Arten & Lebensräumen

             Rückgang der Wildbestäuber umkehren

             Anteil landwirtschaftlicher Nutzfläche, die landschaftstypische Biodiversität fördert (e.g. Brachflächen, Hecken) ist gleich oder erhöht

             Farmland Bird Index verbessert auf min. 75%

 

4.            Entscheidende Reduzierung der FlächeninanspruchnahmeBahn und Fragmentierung

Straßenverbindungen sowie letzte

Trittsteinbiotope Reduktionin tägliche Flächeninanspruchnahme

             Biotopvernetzung durch Erhalt Lebensraumkorridore


Beitrag zur Klimawandelanpassungsstrategie

1.            Landwirtschaft

4.1.1.9 Landschaftsgestaltung zu Bodensicherung + Erhaltung & Pflege von Landschaftselementen

 

Naherholungsachse Koralmbahn
Zusammenfassung

Wirkung

Die flache Topografie im Klagenfurter FeldSiedlungs- und dieGewerbegebieten attraktivenidentifizieren. landschaftlichen Bezüge zu umgebenden Räumen ermöglichen eine Schwerpunktsetzung auf zahlreiche landschaftsgebundene Erholungs-Funktionstüchtigkeiten und Freizeitnutzungen.

Verbesserungspotenziale

Landschaftsgebundene

Erholung

Leitbild Landschaft empfiehlt
    Nutzung der Koralmbahn als Anlass zur Entwicklung einer Naherholungsachse Radwege errichten, etwa von Klagenfurt der Bahn entlang nach Grafensteinfestmachen.

    Die Schutzgebiete am RandeErhöhung des KlagenfurterPopulationsökologischen FeldesKenntnisgewinnes erhalten(genetische Flaschenhälse, Populationsdynamik, Überlebensfähigkeit von isolierten Vorkommen, etc.) als eine Grundlage für wirksame Konzepte, Pläne und erweiternMaßnahmen zur Biotopvernetzung

    Gesamtplan mit Schutzgebietsmanagements, Kommunen und Grundbesitzern für die Sicherung von letzten Verbindungskorridoren zwischen der Thermenlinie und dem Südlichen Wiener Becken sowie in Nord-Süd-Richtung mit Ausarbeitung von Ertüchtigungsvarianten zu Verbindungslinien und Verbindungskorridoren im Bereich der Waldgrenze an den Siedlungsrändern. Dies gilt auch für den notwendigen genetischen Austausch zwischen (isolierten) Populationen im Hinterland der Thermenlinie wie im Naturpark Sparbach und Gaaden sowie entlang der Nord-Süd-Erstreckung des gesamten Teilraumes.
      WeitereFreihaltung Wanderroutender errichtenletzten schmalen Verbindungskorridore für weniger mobile Tierarten bei Sooß, Pfaffstätten sowie zwischen Gumpoldskirchen und durchGuntramsdorf Themenschwerpunktevor attraktivieren (etwa Naturlehrpfade, Auwanderungen, Moor-Rundumwege)
    Beitrag zur Biodiversitätsstrategie 2030+

     

    Beitrag zur Klimawandelanpassungsstrategie

     

    Landschaftsbild erhaltenBebauung und sichern Infrastruktureinrichtungen.
    Zusammenfassung

    Wirkung

    Die Qualität des Landschaftsbildes speist sich aus der ebenen Beckenlandschaft inmitten montanerPlanung und alpinerDurchführung Landschaftenvon imökologischen NordenVerbesserungs-Maßnahmen (Heckenzüge, Blühstreifen, etc.) gemeinsam mit Grundbesitzern, Gemeinden und Süden.Schutzgebieten Diewie intensivedem ackerbaulicheBiosphärenpark NutzungWienerwald.
     dominiert das Gebiet und gliedert die noch eigenständigen Siedlungsräume. Durch den zu erwartenden Siedlungsdruck, ausgelöst durch die Koralmbahn, ist in Bezug auf Wohn- und Gewerbegebiete ein erhöhter Entwicklungsdruck zu erwarten. Dabei ist auf die Sicherung der bestehenden Landschaftsmusterung zwischen eigenständigen Siedlungsräumen und agrarisch dominierter Kulturlandschaft zu achten, da die Gefahr von ausufernden Gewerbegebieten zwischen den Ortschaften besteht. Gegenwärtig ist daher die Entwicklung eines Konzepts zur Sicherung von Siedlungsgrenzen zu empfehlen, um die dynamischen Entwicklungsprozesse in Verbindung mit der Koralmbahn zu begleiten.

    Landschaftsbild

    Biotopverbund

    Leitbild Landschaft empfiehlt
      Sicherung der bestehenden Landschaftsmusterung zwischen eigenständigen Siedlungsräumen und der agrarisch dominierten Kulturlandschaft Entwicklung eines Konzepts zur SicherungForcierung von SiedlungsgrenzenBeweidungsprojekten mit Rindern und zurvor Begleitungallem derkleinen dynamischenWiederkäuern, Entwicklungsprozessewomit inwichtige VerbindungBeiträge mitzum dergenetischen Koralmbahn
      Beitrag zur Biodiversitätsstrategie 2030+

      10-Punkte Programm

      Subziel

      Beschreibung

      1.            VerbesserungAustausch von Status und Trends von Arten & Lebensräumen

                   Rückgang der Wildbestäuber umkehren

                   Anteil landwirtschaftlicher Nutzfläche, die landschaftstypische Biodiversität fördert (e.g. Brachflächen, Hecken) ist gleich oder erhöht

                   Farmland Bird Index verbessert auf min. 75%

       

      4.            Entscheidende Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und Fragmentierung

                   Reduktion tägliche Flächeninanspruchnahme

                   Biotopvernetzung durch Erhalt Lebensraumkorridore


      Beitrag zur Klimawandelanpassungsstrategie

      1.            Landwirtschaft

      4.1.1.9 Landschaftsgestaltung zu Bodensicherung + Erhaltung & Pflege von Landschaftselementen

       

      Renaturierung und Erhalt von Feuchtgebieten
      Zusammenfassung

      Wirkung

      Viele der durch die glaziale Prägung des Klagenfurter Feldes regionstypischen Feuchtgebiete gingen in den letzten Jahrhunderten und Jahrzehnten verloren bzw. wurden in Acker- oder Bauland umgewandelt. Dadurch können die Gebiete ihre wichtigen Ökosystemleistungen (e.g. Wasser- und Kohlenstoffspeicher) nicht mehr erfüllen. Naturschutzfachlich wertvolle Lebensräume und die sie bewohnenden Arten gingen verloren und die Verbreitungswege von Arten, die noch in Form von Inselpopulationen vorkommen, sind massiv eingeschränkt. Der Großteil der wenigen verbliebenen kleinräumigen Feuchtgebiete ist durch Verbuschung (oft ortsuntypische Gehölze) und diePflanzen durch den KlimawandelSamentransport begünstigteim VerbreitungFell bzw. sogar für manche Tierarten (Überdauerungsstadien, adulte Tiere im Fell) erfolgen kann.
       

      Ev. Mähgutübertragung von NeobiotaTrockenrasenflächen bedroht.der Thermenlinie oder Saatgutübertragung
      in Restflächen der Vorposten

      Biodiversitätwie in Sparbach oder Gaaden


       

      Klimaschutz

       

       

      Leitbild Landschaft empfiehlt
      • RenaturierungPflegemaßnahmen ehemaligervon MooreVernetzungsstrukturen wie lückige Hecken, Obstbäume in Weingartenrieden, Blühstreifen, krautige Böschungen oder Steinmauerelemente beibehalten, stärken und FeuchtwiesenNeuanlagen forcieren
         
      • OrtsuntypischeVerankerung Artenvon Verbindungskorridoren und Neobiotaökologischen anVorrangflächen in Landschaftskonzepten sowie in der Ausbreitungörtlichen hindernund überörtlichen Raumordnung
      • Verbuschung von Feuchtflächen vermeiden (durch Mahd oder Etablierung extensiver Nutzungsformen wie z.B. Beweidung durch „Moorschnucken“)
      Bewusstseinsbildung: Charismatische Arten als „Flagship species“ benützen, um auf die große Bedeutung dieser oft verkannten Lebensräume hinzuweisen (Zum Beispiel: Der blaue Balkan Moorfrosch (Rana arvalis wolterstorffi) kommt in Österreich nur in den östlichen und südlichen Flach- und Beckenlagen bis zu einer Seehöhe von max. 800m vor)


      Beitrag zur Biodiversitätsstrategie 2030+

      10-Punkte Programm

      Subziel

      Beschreibung

      1. Verbesserung von Status und Trends von Arten und Lebensräumen

      StatusAlle Nutztierrassen der ÖPUL-Sonderrichtlinie sind erhalten und die Anzahl genutzter Tiere von besonders gefährdeten Nutztierrassen ist um 30 % dererhöht, gefährdetenmit Biotoptypenentsprechender und 30 %Unterstützung der gefährdeten Arten ist verbessert oder weisen einen positiven Trend auf.

      Status gefährdete Biotoptypen und Arten verbessern

      1. Verbesserung von Status und Trends von Arten und Lebensräu-men

      Endemische und subendemische Arten und Biotoptypen sind erhalten.Marktentwicklung.

       

      1. Verbesserung von Status und Trends von Arten und Lebensräu-menLebensräumen

      SonderstandorteDie (z.genetische B.Vielfalt Moore,der Salzlacken,wildlebenden Trockenrasen)Arten sindund inder günstigemNutzarten Erhaltungszustand,ist weisen einen positiven Trend auferhalten oder ihre wesentlichsten Degradationsfaktoren sind messbar verringert.verbessert.

      genetische Vielfalt der wildlebenden Arten und der Nutzarten erhalten

      3.2. WiederherstellungEffektiver für BiodiversitätSchutz und KlimaschutzVernetzung besondersaller wichtigerökologisch Ökosystemewertvollen Lebensräume

      DurchDieses Schutzgebiets-Netzwerk ist in einem partizipativen Prozess mit allen Stakeholdern entwickelt, für die UmsetzungLebensräume Österreichs repräsentativ und durch eine funktionierende Grüne Infrastruktur vernetzt und funktional optimiert.

      Entwicklung Schutzgebiets-Netzwerk mit Stakeholdern

      4. Entscheidende Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und Fragmentierung

      Die Biotopvernetzung ist durch den Erhalt von umfassendenLebensraumkorridoren Maßnahmendauerhaft sichergestellt. Engstellen und Rückzugsgebiete für die Natur werden von Bebauung freigehalten.

      Biotopvernetzung durch Erhalt Lebensraumkorridore

      Beitrag zur MoorrenaturierungKlimawandelanpassungsstrategie  
      Thermenlinie zum Ostösterreichischen Citizen-Science/Bildungshotspot im Bereich Natur
      Zusammenfassung

      Wirkung

      Die Thermenlinie beherbergt die größte Vielfalt Österreichs mit absoluten Highlights, das Erlebnis- und Beschäftigungspotenzial für Menschen, die Freude an Kleinigkeiten haben ist unendlich, das Forschungspotential auch fürs Draußen unterrichten - für Schulen und Next Generation ist unerschöpflich …


      Landschaftsgebundene

      Erholung

      Leitbild Landschaft empfiehlt

       

      Beitrag zur Biodiversitätsstrategie 2030+

       

      10-Punkte Programm

      Subziel

      Beschreibung

      5. Einleitung von trans-formativem Wandel in der Gesellschaft und Integration der Biodiversität in alle Sektoren – „Mainstreaming“

      Erhalt und Förderung der Biodiversität sind geschädigtein MooreAngeboten hydrologischfür wiederhergestellt,touristische besitzen intakte MoorlebensräumeAktivitäten und verbessertefür Ökosystemleistungen.Freizeitaktivitäten berücksichtigt.

      Berücksichtigung Biodiver-sität in Tourismus Angeboten

      5. Einleitung von trans-formativem Wandel in der Gesellschaft und Integration der Biodiversität in alle Sektoren – „Mainstreaming“

      Urlauber:innen, Erholungssuchende und Freizeitsportler:innen akzeptieren allfällige Einschränkungen zum Schutz von Arten und Lebensräumen.

      Akzeptanz von Einschränkungen zum Schutz von Arten und Lebensräumen durch Erholungssuchende

      9. Wertschätzung der Biodiversität in Gesellschaft und Wirtschaft

      Bewusstsein über den Wert der Biodiversität in der Gesellschaft und Wirtschaft ist gestiegen.

       

      Beitrag zur Klimawandelanpassungsstrategie

       

      Zusammenfassung

      Wirkung



      3.            Wasserhaushalt & Wasserwirtschaft

      4.3.1.8 Maßnahmen zum Hochwasserrisikomanagement.

       Landschaftsbild

      7.Biotopverbund

      Naturgefahren
      Leitbild Landschaft empfiehlt  
      Beitrag zur Biodiversitätsstrategie 2030+

      10-Punkte Programm

      4.7.1.3 Reaktivierung natürlicher Überschwemmungsflächen, Wasserrückhalt in der Fläche forcierenSubziel

      Beschreibung

                 
      Beitrag zur Klimawandelanpassungsstrategie
           
      Zusammenfassung

      Wirkung


      Biodiversität


       

      Klimaschutz

       

       

      Leitbild Landschaft empfiehlt  
      Beitrag zur Biodiversitätsstrategie 2030+

      10-Punkte Programm

      Subziel

      Beschreibung

                             
      Beitrag zur Klimawandelanpassungsstrategie
                 
      Feuchtgebietsnetzwerk
      Zusammenfassung

      Wirkung

      Im Klagenfurter Feld gibt es eine Vielzahl kleinräumiger Feuchtgebiete, die für etliche Arten aber zu weit voneinander entfernt sind. Durch die Schaffung eines dichteren Netzwerks von Feuchtlebensräumen kann der Genfluss zwischen Populationen und somit das langfristige Überleben vieler Arten gesichert werden.


      Biodiversität

       

      Biotopverbund

       

      Leitbild Landschaft empfiehlt  
        Kleine Feuchtflächen („Lacken“) als Trittsteine zwischen den Feuchtwiesen, Auen und Mooren belassen. Feuchtflächen kartieren: wo die Abstände zwischen Feuchtgebieten am größten sind, sollten mehrere Feuchtflächen als Trittsteine angelegt werden (oder ehemalige Flächen renaturiert werden). Amphibien: Die wichtigsten Wanderrouten sind den Naturschutzorganisationen bekannt, hier könnten in Absprachen mit den Expertinnen gezielte Schutzmaßnahmen initiiert werden. Maßnahmen sollten laufend kontrolliert und evaluiert werden, was einen engen Austausch der involvierten Personen und Institutionen erfordert.
        Beitrag zur Biodiversitätsstrategie 2030+
         

        1.5.

        Gewässer, Auen, Wasserwirtschaft und Fischerei 

                     guter ökologischer Zustand aller Gewässer erreicht

         

           

        1.7.

        Sonderstandorte 

                     Sonderstandorte (Moore, Salzlacken, Trockenrasen…) erhalten oder verbessern (siehe auch 3.2)

         

           

        3.1

        Wiederherstellung von Mooren, Auen, Gewässern 

                     Wiederherstellung geschädigter Moore

                       Wiederherstellungsmaßnahmen in prioritär eingestuften Auenflächen

                     Alle im Aueninventar (in Bearbeitung) für Österreich dargestellten Auenflächen sind erhalten.

                     Degradierte Auenflächen als Retentionsflächen wiederherstellen

                     Ökologische Vernetzung von Gewässerlebensräume und terrestrischen Lebensräumen erreicht

         

           

        5.1

        Klimaschutz und Klimawandelanpassung 

                     Synergien Biodiversitätserhalt, Klimaschutz und Klimawandelanpassung

         

         
        Beitrag zur Klimawandelanpassungsstrategie
         

        3.

        Wasserhaushalt & Wasserwirtschaft 

        4.3.1.6 Erreichung des guten ökologischen und chemischen Zustands von Gewässern

        4.3.1.8 Maßnahmen zum Hochwasserrisikomanagement.

         

           

        7.

        Naturgefahren 

        4.7.1.3 Reaktivierung natürlicher Überschwemmungsflächen, Wasserrückhalt in der Fläche forcieren

         

           

        10.

        Ökosysteme/Biodiversität 

        4.10.1.10 Schutz von Feuchtlebensräumen (Steigerung Wasserrückhalt)

         

           

        11.

        Verkehrsinfrastruktur, Mobilität 

        4.11.1.7 Reduktion Flächenversiegelung für Überflutungsschutz